- Westfälische Brotspezialität aus Dinkelvollkornschrot mit dichter, saftiger Struktur.
- Nach Pumpernickel-Art hergestellt, aber eigenständig als Dinkelnickel bezeichnet.
- Bis zu 18 Stunden langsam gegart bei rund 100 °C in langen Kastenformen.
- Aus dem fast 100 Jahre alten gemauerten Dampfbackofen, anschließend im Ofen pasteurisiert.
- Ballaststoffreich mit 7,8 g Ballaststoffen pro 100 g und bewusst kurzer Rezeptur.
Dinkel, Dampf und volle Kornkraft
Dinkelnickel ist eine besondere Dinkel-Brotspezialität aus Ostwestfalen. Hergestellt wird es nach dem Prinzip des klassischen westfälischen Pumpernickels: lange Kastenformen, niedrige Temperatur, viel Zeit und ein gemauerter Dampfbackofen, der aus Schrot, Wasser und Geduld ein dichtes, aromatisches Brot entstehen lässt.
Der entscheidende Unterschied liegt im Getreide. Klassischer Pumpernickel basiert auf Roggen. Dieses Dinkelnickel wird aus Dinkelvollkornschrot hergestellt und darf deshalb nicht Pumpernickel heißen. Genau darin liegt sein eigener Charakter: Es bleibt nah an der traditionellen Pumpernickel-Herstellung, bringt aber den milden, vollkornigen Geschmack des Dinkels mit.
Bis zu 18 Stunden gart das Brot bei rund 100 °C. Diese lange Zeit ist kein technisches Detail, sondern der Kern des Produkts. Während viele Brote schnell gebacken werden, darf Dinkelnickel langsam Aroma, Farbe und Struktur entwickeln. Anschließend wird es im Ofen pasteurisiert. So bleibt es ganz ohne Konservierungsstoffe lange haltbar.
Mit Dinkelvollkornschrot, Wasser, Rübenkraut, Salz und Hefe ist die Rezeptur bewusst kurz gehalten. Das Ergebnis ist eine dunkle, saftige und kompakte Brotspezialität mit Substanz. Ballaststoffreich, vollkornig und angenehm sättigend im Charakter. Kein Pumpernickel mit anderem Namen, sondern ein eigenständiges Dinkelbrot nach westfälischer Art.